19:56 Uhr 

Seit fast einer Stunde sitze ich (20 Jahre) nun schon auf diesem Quadratmeter Wald. Eigentlich ist es etwas Gras mit vielen bunten Blättern, der nun entkleideten Bäumen. Musik dringt in meine Ohren. Sehnsüchtige Klänge nach Schönheit, nach Menschlichkeit, nach Geborgenheit.

Ganz bewusst schließe ich meine Augen und atme tief ein. Ganz dumpf, gar schwer höre ich im Hintergrund einen Zug vorbei rollen. Schnell fährt er. Ob er es eilig hat? Ich hole nochmals ganz gründlich Luft.

3… 2… 1… Plötzlich liegt eine raue aber warme Hand schwer auf meiner Schulter. Es schmiegen sich keine kalten Grashalme an meine Füße. Hektische, kurze Ansagen. Von nun an ging alles ganz schnell. Vorhang auf. Scheinwerfer an. Los geht es. Stille. Bühne frei – für einen neuen Kampf mit oder besser für mein Leben!

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